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Hervorgehoben

Unser Gedicht für den Monat Juni ist da! Das Gedicht „Ich und Du“ von Monika Minder handelt von Liebe, Fenstern zur Seele und sich ineinander verlieren. Viel Spaß beim Lesen!

Hast auch du einen Vorschlag für unser Gedicht des Monats? Dann sende uns eine Nachricht mit deinen Anregungen und Ideen an kultuerlich@vds-ev.de. 

Schön, dass du deinen Weg zu uns gefunden hast. Wir wünschen dir viel Spaß beim Stöbern 🙂

Humor ohne Tabus

Das Lachen der Anderen„Mein Name ist Micky Beisenherz.“„Mein Name ist Oliver Polak.“„Und zusammen sind wir Micky Beisenherz…“„… und Oliver Polak.“

Die Sendung, die mit einem stumpfsinnigen Witz beginnt, entpuppt sich als Lichtblick der ansonsten sehr flachen Abendunterhaltung. Das Lachen der Anderen – Comedy im Grenzbereich ist unglaublich authentisch, oft trocken, zuweilen extrem, aber vor allem immer witzig. Weiterlesen

„Zimmer frei!“ verabschiedet sich

Seit 20 Jahren laden Götz Alsmann und Christine Westermann jeden Sonntag um 22.15 Uhr zu einer Stunde voller inteZimmerFrei.svgressanter Interviews, Musik, Spiele und verrückte Aktionen ein. Prominente wie Matthias Schweighöfer, Jan Josef Liefers oder Sarah Connor geben sich in der amüsanten Sendung die Klinke in die Hand und versuchen, das Publikum im Laufe der Sendung von sich zu überzeugen. Denn das Publikum vor Ort stimmt mit roten oder grünen Karten ab, ob der Gast das Zimmer in der imaginären Wohngemeinschaft bekommt. Für die meisten Gäste regnet es am Ende der Sendung grüne Karten, für wenige, wie z. B. Verona Pooth, gab es mehrere rote Karten. Weiterlesen

Beruf: YouTube-/Instagramstar!

instagram-1372870__180Ganz, ganz schnell reich und berühmt werden, am besten schon gestern! Wie? Durch soziale Medien! Wer will denn schon ArzthelferIn, IngenieurIn, SteuerberaterIn oder MechanikerIn werden, wenn man „Schmink-LehrerIn“, Experte für Lebenskniffe, Youtube-HobbykochIn oder Fitnessmodel werden kann? So denkt zumindest ein kleiner Teil der Jugendlichen und die „Mitmachmedien“ eignen sich bestens zur lukrativen Vermarktung dieser „Berufe“. Wohingegen man noch vor einigen Jahren das Gefühl hatte, sich erst in dubiosen Auswahlschauen von diversen Juroren und „Experten“ für seine gesanglichen Darbietungen oder für seine Laufsteg-Qualitäten bewerten und im schlimmsten Falle erniedrigen lassen zu müssen, um es in die Klatschblätter und auf die roten Teppiche der Nation zu schaffen, geht das neuerdings viel eleganter! Weiterlesen

„Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“

Quelle: flickr

Quelle: flickr

So sagte es einst Nationalspieler Andreas Möller. Für mich als bekennender Freund der spanischen Kultur war es allerdings direkt klar, dass die Wahl auf Madrid fallen wird. Nachdem ich bereits mehrere Male Mallorca und das spanische Festland an der Costa Brava sowie Barcelona und das Umland entdecken durfte, wollte ich nun einmal das Landesinnere erkunden. Weiterlesen

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New York auf Krücken

New York auf Krücken 1Damit der zweite Besuch in der Stadt, die niemals schläft, nicht langweilig wird, habe ich mich diesmal für etwas ganz Besonderes entschieden: New York auf Krücken.

Zu den zehn Dingen, die man kurz vor dem Urlaub nicht tun sollte, gehört in jedem Fall eines – Sport. Aber wer denkt denn schon daran, dass tatsächlich etwas passieren könnte…
Ich jedenfalls, habe nicht daran gedacht, als ich das schöne Frühlingswetter dazu nutzte, um mich in meine Inline-Skates zu werfen – und ratsch! Ganz plötzlich war da dieses klitzekleine Stöckchen inmitten meiner Rollen und der Urlaub schien auf einmal in Gefahr. Weiterlesen

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Das Versprechen – Friedrich Dürrenmatt

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Einen Text, der einen wirklich fesselt, aufwühlt und überrascht, liest man nicht häufig. Das Versprechen (1958) von Friedrich Dürrenmatt aber ist ein solches Werk! Als „Requiem auf den Kriminalroman“ betitelt ist es gleichzeitig Kriminalerzählung und gattungskritische Analyse. In Zeiten, in denen das Genre der Krimis boomt, in denen scheinbar jede Großstadt ihre eigene Tatortreihe braucht, darf Dürrenmatts Versprechen nicht in Vergessenheit geraten!

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Der Nanny – von und mit Matthias Schweighöfer

Filmkritik

Clemens (Matthias Schweighöfer) ist alleinerziehender Vater von zwei Kindern, residiert in einem Schloss und ist ein aufstrebender Geschäftsmann. Rolf (Milan Peschel) hat sich an einen Kühlschrank gekettet in der Hoffnung, sein Wohnhaus vor der Abrissbirne zu retten  – vergeblich. Viel größer als ein angeketteter Anwohner ist für Clemens jedoch das Problem, dass seine Tochter Winnie am liebsten Adams Family spielt und eine Nanny nach der anderen aus dem Haus gruselt. Als Rolf dann voller Tatendrang in das Schloss stürmt, fest entschlossen, Clemens mit seinen Fäusten zu zeigen, was er von seinen Bauplänen hält, geht Clemens davon aus, dass er sich als Nanny bewerben will und stellt ihn kurzerhand ein. Der Kampf um sein Zuhause ist für Rolf allerdings noch längst nicht vorbei, denn auch die Kneipe ums Eck, das zweite Wohnzimmer von ihm und seinen Kumpels ist gefährdet durch die geplanten Baumaßnahmen von Clemens und seinem schmierigen Geschäftspartner August. Weiterlesen

Kennt Ihr sie noch, die Stadtbücherei?

Zwei bis drei Mal im Monat mache ich einen Abstecher in die Stadtbücherei meines Wohnortes. Ich liebe diese Atmosphäre, die ich irgendwo zwischen andächtiger Stille und aufgewecktem Stöbern verorten würde. Die Vertreter der ersten Gruppe sind meist Senioren, die der zweiten sind Kindern. Eine Altersgruppe, die dazwischen liegt, sucht man oft vergeblich. Entweder hat meine Generation den Anspruch entwickelt, die heimischen Bücherregale mit selbst erstandenen Werken zu füllen, oder – und das ist leider  librarywahrscheinlicher – sie hat das Interesse am Lesen verloren. Weiterlesen

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Kein Alkohol ist auch keine Lösung?

Für viele Menschen in meinem Alter grenzt es schier an Unmöglichkeit am Wochenende ohne den ein oder anderen Schnaps auf die Piste zu gehen. Der Alkohol fließt und fließt und fließt. Man tanzt die ganze Nacht durch, lernt neue Leute kennen und torkelt dann im Sonnenaufgang nach Hause. Klingtglasses-919071_960_720 erstmal nach einer gelungenen Nacht… bis man mit dem Kater seines Lebens erwacht, der einem mit zunehmenden Alter auch schnell mal ein ganzes Wochenende kosten kann. Ganz abgesehen von den peinlichen Fotos, die nach und nach an die Öffentlichkeit gelangen: Oben ohne auf der Tanzfläche, kotzend auf der Damentoilette oder in flagranti vor dem Club. Dinge, die sich jeder von uns auch gut hätte sparen können. Und warum braucht es eigentlich Alkohol, um einen ereignisreichen, lustigen und ausgelassenen Abend mit Freunden zu haben? Schafft es unsere Generation nicht, auch mit 0,0 Promille Spaß zu haben? Und gehören die Nicht-Trinker zur traurigen Minderheit, die keine ausgelassene Partynacht miterleben wird? Weiterlesen

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Gaunerzinken – Die Geheimsprache der Einbrecher und Bettler

CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=342661

CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=342661

Durch Zeichen und Symbole kann man mühelos kommunizieren, wenn es denn mal keiner Lautsprache bedarf. Nicht nur die sogenannten Emojis, die nahezu allen digitalen Nachrichten beigefügt werden, bezeichnen anhand einfacher Symbole bestimmte Gefühlszustände und Ausdrücke – manchmal ersetzen sie sogar ganze Sätze. Diese kurze und knappe Form nicht-lautsprachiger Verständigungssysteme haben eine lange Tradition.

Gaunerzinken sind Symbole, die unter Bettlern, Einbrechern und auch Sektenwerbern als Verständigungsmittel und Hinweis auf die Art des Empfanges in den betreffenden Wohnungen und Häusern verwendet werden. Auch hier bezeichnen einfache Symbole ganze Sätze. Auf diese Weise markieren die Diebesbanden lohnende Tatorte und teilen dem Nachfolgenden mit, was und wer einen hinter den Türen erwartet und wie am besten vorgegangen werden soll Weiterlesen

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