Synästhesie

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Ich wohne in einem freistehenden Haus. Draußen prasselt der Regen, es heult der Wind. Diese Unwetter sind eine Ernüchterung nach Tagen voller Sonnenschein und Frühlingsgefühlen. Trotzdem mag ich den Regen auch ein kleines bisschen. Nicht so, wie im letzten Jahr, in dem Gedanken, dass die Natur dringend wieder Feuchtigkeit braucht, auch wenn es besser wäre, wenn sie ein wenig sanfter und gleichmäßiger vom Himmel fiele; diesmal mag ich den Regen, weil er so laut auf mich einprasselt, so viel Kraft hat, so bewegt und lebendig ist.

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Warum sagt man eigentlich … (Teil 4)

„Alter Schwede!“, wenn man seine Verwunderung zum Ausdruck bringen möchte? Warum ist man sich nicht „grün“, wenn man nicht gut miteinander klar kommt und weshalb „schlägt es 13“ und nicht zwölf, wenn wir besonders aufgebracht sind? Wieso sprechen wir vom „A und O“, wenn wir das Wesentliche oder das Entscheidende einer Sache hervorheben möchten? Woher unsere Redewendungen kommen wird im Nachfolgenden ausgeführt …

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Schnitzeljagd 2.0

Vergangenes Wochenende wollten wir das gute Wetter nutzen und zum ersten Mal Geocaching ausprobieren. Das ist eine moderne Art der Schnitzeljagd, mittels GPS-Punkten sucht man Gegenstände. Der Vorteil ist, dass man draußen ist, seine Umgebung neu kennenlernt und gefordert wird. Dabei macht die Sache außerdem riesigen Spaß.

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Gent – Frühling im Februar

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Städtetrip ins Nachbarland sein. Dass es sich allerdings schon nach Sommerurlaub anfühlen würde, hatte ich nicht erwartet. Die Flusspromenade war voller Menschen und bis spät in die Nacht waren die Straßen belebt. Jeder wollte das schöne Wetter nutzen, den Tag genießen, in der Sonne sitzen, das erste Eis des Jahres essen… Denn man weiß ja nie, wie lange das anhält, ob vielleicht schon morgen die Temperaturen wieder sinken und der Himmel ergraut.

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Reisebericht Jordanien

Jordanien steht nicht bei jedem Reisebegeisterten auf der Liste, geschweige denn an oberster Stelle. Im Dezember habe ich mit meiner Familie eine Rundreise durch das arabische Land gemacht und einige Höhepunkte erlebt. Unsere neuntägige Rundreise begann in der Hauptstadt Amman, wo sich auch der größte Flughafen des Landes befindet. Fast die Hälfte der Einwohner Jordaniens, nämlich 4 Millionen, leben in Amman. Eine gute Übersicht über die gigantischen Ausmaße der Stadt und idealer Beginn der Rundreise ist die Zitadelle. Auf einem Hügel wird durch Bauten verschiedenster Völkergruppen die lange Geschichte der Stadt gut dargestellt, es empfiehlt sich hier einen (lizensierten!) Führer zu nehmen, der besser und korrekter erklärt als die spärlich aufgestellten Tafeln. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Stadt und das römische Theater, das zu seinen Hochzeiten bis zu 7000 Menschen fassen konnte. Weiterlesen

Was soll das Theater?

Vor einigen Wochen durfte ich einen Workshop in einem Theater geben. Dort gab es eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die sich über ein spezifisches Thema informieren wollten und deswegen externe Projektmitarbeiter_innen eingeladen hatten. Die Jugendlichen gehörten zu einer Theatergruppe, die sich einmal pro Woche nach der Schule für mindestens vier Stunden trifft und jeweils innerhalb eines halben Jahres ein Stück erarbeitet, das am Ende im Stadttheater aufgeführt wird. Die Jugendlichen waren etwa zwischen 13 und 19 Jahre alt.

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Digitale Geschenke

Die Welt wird immer digitaler. Manche Dinge sind unausweichlich, andere hingegen lassen sich noch ganz gut umgehen. Die Frage ist immer, was will ich mitmachen und wo wehre ich mich gegen? Was finde ich gut und hilfreich, was andererseits vielleicht einfach übertrieben und unnötig? Weiterlesen

Die deutschen Wurzeln der englischen Sprache

Wenn Kinder aus Norddeutschland Englisch lernen, sind sie klar im Vorteil: Mit Plattdeutsch beherrschen sie eine Sprache, aus der sich das heutige Englisch vor über 1.500 Jahren entwickelte. Im fünften Jahrhundert n. Chr. wanderten die germanischen Stämme der Angeln, Sachsen und Jüten aus dem heutigen Schleswig-Holstein, Niedersachsen und dem südlichen Dänemark nach Großbritannien aus. Weiterlesen

Street-Art in Dortmund

Was hat Murales in einer Industriestadt wie Dortmund in Deutschland zu suchen?

Genau diese Frage stellte ich mir, als ich – dank eines zweiwöchigen Praktikums beim Verein Deutsche Sprache e. V. –  im Juli dieses Jahres zu meiner Überraschung eine junge, dynamische Stadt entdeckte, die durch die vielen Graffitis an den Wänden, vor allem im Stadtzentrum, lebhaft gemacht wurde.

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