Philosophische Gedankenexperimente

library-425730__180Gedankenexperimente eignen sich bestens, um interessante Diskussionen anzuregen. In den seltensten Fällen gelangt man zu einer Lösung, aber das ist bei einem Gedankenspiel auch nicht das vorrangige Ziel. Es geht vielmehr darum, sich mit einem Szenario auseinanderzusetzen, das man im wirklichen Leben nicht hinterfragen würde. Annahmen werden ad absurdum geführt, verschiedene Gedanken werden provoziert und gegenteilige Positionen vertreten. Ein Gedankenexperiment ist, wie der Name bereits verrät, ein nur in Gedanken durchführbares Experiment, da der empirische Aspekt wegfällt und die Durchführung theoretisch nachzuvollziehen ist. Hierzu wird zunächst eine sogenannte Entscheid-Situation konstruiert:  Weiterlesen

Neues Jahr – neue Wege

„Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Und auch wir haben uns üshaking-hands-1018097_960_720berlegt, dass Zusammenarbeit neue Möglichkeiten und Wege eröffnet. Daher freuen wir uns in Zukunft auf eine Kooperation mit dem Blog „Fack Ju Schilla“, der uns mit schrägen und unterhaltsamen Beiträgen zum Thema Literatur und Sprache erfreuen wird. Und auch kultürlich darf sich auf der anderen Seite mit einigen Beiträgen verewigen.

Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit und begrüßen herzlich die Mitarbeiter von „Deutschlands schrägstem Sprachblog“ :)

„Daniel, mein jüdischer Bruder“ – Marianne J. Voelk gibt rührende Einblicke ins Nürnberg des Zweiten Weltkriegs

Voelk - CoverWährend der ZDF-Film „Das Zeugenhaus“ 2014 ein Jahr vor dem 70. Gedenkjahr der Nürnberger Prozesse ausgestrahlt wurde, erscheint der autobiographische Roman „Daniel, mein jüdischer Bruder – Eine Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes“ von Marianne J. Voelk nun ebenfalls knapp am 80. Jahr des Gedenkens der Nürnberger Rassengesetze vorbei – bedeutsame Beiträge zur offiziellen Erinnerungskultur leisten sie jedoch beide. Der Roman erschien am 15. Januar im Brunnen Verlag und zeigt Nürnberg als einen der zentralsten Orte in der Geschichte des Dritten Reichs. Weiterlesen

„Morgen hör ich auf“

dollar-bill-166309_960_720„Morgen hör ich auf“; diesen Spruch dürfte so manch einer schon öfter im Bekanntenkreis oder Umfeld der Familie gehört haben oder vielleicht sogar selbst einmal schon gesagt haben. Vielleicht gerade zu Beginn des neuen Jahres, welches ja immer noch relativ frisch ist, hat sich so manch einer vorgenommen „aufzuhören“, womit auch immer. Weiterlesen

Kunst für lau

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Als Kunsthistorikerin fällt mir immer wieder mit Schrecken auf, wie viele Leute selten oder gar nicht mehr ins Museum gehen. Dabei ist gerade das Angebot in Nordrhein-Westfalen sehr vielseitig und exklusiv. Weiterlesen

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Neue Gesichter bei Kultürlich

welcome-976277_960_720Neues Jahr, neues Glück, neue Vorsätze. Auch wir von Kultülich starten mit einer erfreulichen Veränderung in das Jahr 2016, denn wir bekommen Zuwachs.
Lea und Wolfgang werden uns und euch in Zukunft mit interessanten Artikeln begeistern.
Lea studiert moderne und zeitgenössische Kunst und möchte uns dieses und natürlich auch andere Themen näher bringen.
Wolfgang freut sich auf eine spannende Zeit bei Kultürlich. Er studiert Englisch und katholische Religion auf Lehramt.

Herzlich willkommen bei Kultürlich, Lea und Wolfgang!

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Muttersprache – Sarah Connor

IMG_0037Als Wie schön du bist die ersten Male im Radio lief, war das für den Einen oder die Andere sicher überraschend. Guter Text, gute Musik, gute Stimme und deutsche Sprache, das gibt es leider viel zu selten. Neu ist die Stimme allerdings ganz und gar nicht, es ist tatsächlich Sarah Connor, die ganz und gar unschnulzig von Liebe, Schmerz und Wahrheit singt – irgendwie melancholisch, aber irgendwie auch voll von Lebensfreude. Ist man von ihr doch eigentlich amerikanische Pop-Lieder gewohnt, erklingen nun bodenständig ruhige Klänge und Gesänge. Und ein Lied ist besser als das andere: Was ist denn da passiert? Weiterlesen

Weihnachtsbäckerei auf vegan

making-791111_640Es ist in aller Munde: Vegane Rezepte, vegane Produkte, vegane Restaurants… Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, vegan zu leben. Ob sie dies tun, weil vegan sein gerade angesagt ist oder aus vollster Überzeugung sei mal dahin gestellt. Weiterlesen

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Fast vergessene Wörter…

wood-cube-473703__180Es gibt Tierschützer, Umweltschützer, Datenschützer und viele andere „Schützer“ – warum also soll es keine Wortschützer geben? Das fragten sich auch Katharina Schweissguth und Dr. Beatrice Wagner und gründeten die Netzseite Retropedia. Ihre Aufgabe besteht darin, eine Wortsammlung alter oder fast vergessener deutscher Wörter zu erstellen, die ihren Weg zurück in die Alltagssprache finden sollen. Den Macherinnen der Seite geht es hierbei nicht nur um das Bewahren dieser Wörter, sondern auch darum, dass diese wieder in den täglichen Sprachgebrauch einfließen. Jedes Wort, das Gefahr läuft vergessen zu werden, ist bei Retropedia willkommen. Das Gute daran: Jeder kann mitmachen! Weiterlesen

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