Blutrosen

Ich lese zu wenige Bücher. Dies wird mir immer wieder bewusst, wenn ich mal die Zeit finde, durch einen Bücherladen schlendere und mir all die neuen Werke anschaue, dessen Geschichten mein Interesse wecken. Wenn ich ein Buch anfange, verschlinge ich es in kürzester Zeit. Unterbrechungen sind da nicht willkommen. Daher konnte ich es kaum erwarten den Winterurlaub ganz dem neuen Buch von Monika Feth zu widmen. Weiterlesen

Hörspiel mal anders

Als Kind hörte ich jeden Tag Kassetten mit meinem geliebten bunten Kassettenrekorder. Besonders begeistert haben mich die Geschichten rund um die kleine Hexe Bibi Blocksberg und ihre Freundin Tina. Für Krimi- oder auch Detektivhörspiele war ich weniger zu begeistern, obwohl es davon mit TKKG, den fünf Freunden und den drei Fragezeichen eine ganze Reihe gibt. Umso gespannter war ich Anfang Dezember darauf, was mich bei einem Krimihörspiel im Planetarium in Bochum erwarten würde. Weiterlesen

Weniger ist mehr

Wenn Minimalismus einen Leitspruch hätte, dann wäre es wohl dieser. Denn genau darum geht es bei dem minimalistischen Lebensstil, der besonders in den letzten Jahren geradezu hochgejubelt wurde. Der Reiz, den ein minimalistisches Leben ausübt, hat auch mich schon immer ein wenig gelockt. Nachdem ich mir vor kurzem den Film „Into the Wild“ angesehen hatte, wurde mein Interesse noch größer. Weiterlesen

Und was machen wir an Silvester?

Seit Anfang Oktober kursiert diese Frage in meinem Freundeskreis. Obwohl es noch mehr als zwei Monate hin sind, bis das Ende des Jahres 2017 eingeläutet wird. Und wenn wir mal ehrlich sind, ist es eine Nacht wie jede andere. Nur mit Feuerwerk und großen Feierlichkeiten. Wer keine Lust auf eine überteuerte Silvesterfeier in einer überfüllten Großstadt hat – dem lege ich die folgenden Ideen und Gedanken ans Herz. Weiterlesen

„Ein ganzes halbes Jahr“ – Besser als gedacht!

Buchtipp
Zugegeben: Das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“ von der britischen Schriftstellerin Jojo Moyes, welches bereits 2012 erschienen ist, war mir schon länger bekannt. Der weltweite Erfolg des Romans, der in 32 Sprachen übersetzt wurde, sowie die gleichnamige Verfilmung im Jahre 2016 hatten mich bislang nicht davon überzeugt, das Buch zu lesen. Denn ich war mir sicher, dass diese Geschichte nur so vor Kitsch und Romantik triefen würde. Doch schließlich ließ ich mich dazu hinreißen, die Geschichte um Louisa Clark und Will Traynor zu lesen. Mein Fazit: Mache dir immer ein eigenes Bild von einem Buch! (Alle interessierten Leser und Leserinnen seien an dieser Stelle gewarnt: Im Folgenden werden der Inhalt und das Ende des Buches vorweggenommen.) Weiterlesen

Wenn einem das Leben nicht mehr lebenswert erscheint

Am 20. Juli nahm sich der Sänger Chester Bennington das Leben. Mit seiner Band Linkin Park war er seit 1999 sehr erfolgreich unterwegs. Doch der Erfolg brachte für Bennington leider nicht nur Gutes. Seit Jahren sprach er öffentlich über seine Depressionen und seiner Sucht nach Alkohol und Drogen, die ihn immerzu runter zogen. Mit seinem Suizid brachte Chester Bennington eine Krankheit zur Sprache, die viele Menschen auf der ganzen Welt belastet. Weiterlesen

Hurricane Festival 2017 – ein Resümee

Vor einigen Wochen habe ich euch in einem Artikel einige Tipps für einen gelungenen Festivalsommer mit auf den Weg gegeben. Nun durfte ich mich selber wieder in ein aufregendes Festivalwochenende begeben und habe wie in jedem Jahr einen ganzen Haufen Eindrücke gesammelt.
Das Hurricane Festival findet seit 1997 auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring in einem beschaulichen Örtchen bei Scheeßel statt. 70.000 Besucher werden jedes Jahr erwartet. Damit zählen das Hurricane und das Schwesterfestival Southside mit zu den größten Musikfestivals Deutschlands. An drei Tagen spielen Bands aus aller Welt auf unterschiedlichen Bühnen zu unterschiedlichen Musikrichtungen.
Wie in jedem Jahr war ich gespannt, welche neuen Ideen sich die Veranstalter für dieses Jahr ausgedacht haben, welche Künstler mich überraschen würden und wie tief man im Matsch versinken würde. Weiterlesen

5 Dinge, die man auf Festivals lernt …

Der Sommer der großen Musikfestivals in Deutschland nimmt langsam Fahrt auf. Dann heißt es wieder: Sonne, Spaß, Musik und Feiern. Seit sechs Jahren besuche auch ich jedes Jahr mindestens ein Festival meiner Wahl, bevorzugterweise das Hurricane Festival im schönen, beschaulichen Scheeßel. Doch auch kleinere Festivals, wie beispielsweise das Ruhr Reggae Summer Festival in Mülheim und Dortmund, durfte ich schon genießen. Mit den Jahren lernt man schnell dazu, worum es bei einer solchen Großveranstaltung eigentlich geht, welche Dinge man lieber zu Hause lässt und was einen erwartet. Diese Erfahrungen und hilfreichen Hinweise möchte ich im Folgenden gerne mit euch teilen und euch so vielleicht auf euer erstes Festival ein wenig vorbereiten: Weiterlesen

Merci für den Rückhalt!

So heißt es in einem der Lieder der deutsch-französischen Band „Irie Révoltés“, die seit 2010 besteht und sich in ihrer Musik, die von Ska, Reggae, Rock und Rap durchzogen ist, mit sozialkritischen Themen beschäftigt. Ähnlich wie der Rapperin Sooke aus unserem letzten Beitrag, ist es auch der Band aus Heidelberg ein Anliegen mit ihrer Musik und ihren Texten ein Zeichen zu setzen, ihre Fans zum Nachdenken zu bringen und sich damit gegen Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung einzusetzen. Leider gab die neunköpfige Band rund um die beiden Brüder „Mal Élevé“ und „Carlito“ Ende 2016 ihre Trennung zum Ende des Jahres 2017 bekannt, um sich auf neue Projekte zu konzentrieren. Damit hören sie in den Augen vieler auf dem Höhepunkt ihrer Karriere auf. Um diese wunderbare Band nicht einfach so gehen zu lassen, möchte ich sie euch in diesem Beitrag gerne näher bringen.

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Viel Amore aus Österreich

Wenn man an Musik aus Österreich denkt, kommen einem gleich Namen wie Falco, Mozart, Udo Jürgens und Andreas Gabalier ins Gedächtnis. Doch schon Falco hat gezeigt, dass Künstler aus Österreich nicht unbedingt nur was für die Fans der Volksmusik oder des Jodelns sind. Eine Band, die erst seit 2012 besteht und seither nicht nur in Österreich sehr erfolgreich ist, hört auf den schönen Namen „Wanda“. Nicht ihr rasanter Aufstieg in Österreichs Musikbranche machte mich auf die Band aufmerksam, sondern vielmehr ihre Ausstrahlung auf der Bühne, die zeigt, dass diese Jungs wirklich Bock auf ihre Musik haben sowie die verrückten und gleichzeitig bedeutsamen Texte, die direkt im Kopf hängen bleiben. Natürlich ist auch das Wienerische etwas ganz Besonderes. Nachdem ich sie bereits auf dem „Juicy Beats Festival 2016“  in Dortmund erleben durfte bekam ich Lust auf mehr Wanda und mehr Amore. Grund genug sie bei ihrer Tournee durch Deutschland erneut live zu erleben. Weiterlesen