Wer war eigentlich …

Laotse?

Welchen Einfluss hatte Laotse (604-530 v. Chr.) und was sind die Kerngedanken seiner Philosophie? Wodurch unterscheidet sich seine Lehre zu der des Konfuzianismus? Ich werde eine kleine Reihe starten, in der ich von Zeit zu Zeit einige Philosophen samt ihrer Ideen kurz vorstellen werde. Beginnen möchte ich hierbei mit Laotse, um den sich Zeit seines Wirkens viele Legenden ranken. Der Name Laotse (auch Lao Tse, Lao Zi) ist ein Ehrenname und bedeutet „alter Meister“. Laotse gilt als Gründer des Daoismus, einer Lehre, die alternativ zur Religion gelten und eine Theorie der gerechten Herrschaft darstellen sollte. Weiterlesen

Rückblicken

Am Ende eines Jahres schmieden wir Pläne für das neue – spätestens heute, am ersten Tag des frisch angebrochenen Jahres, muss man schließlich seine Liste mit Wünschen und Vorsätzen fertig und an den Kühlschrank gepinnt haben. Nur nicht vergessen, Kästchen hinter die einzelnen Listenpunkte zu zeichnen, damit jene abgehakt werden können, die erfüllt wurden. Oder bin ich eher der Durchstreichtyp? Sind die Aufgaben auf der Liste solche, die abgearbeitet werden, um dann endlich ausatmen und aus der Beklemmung eines Termin-Damoklesschwertes, das über einem schwebt, ausbrechen zu können? Weiterlesen

Hörspiel mal anders

Als Kind hörte ich jeden Tag Kassetten mit meinem geliebten bunten Kassettenrekorder. Besonders begeistert haben mich die Geschichten rund um die kleine Hexe Bibi Blocksberg und ihre Freundin Tina. Für Krimi- oder auch Detektivhörspiele war ich weniger zu begeistern, obwohl es davon mit TKKG, den fünf Freunden und den drei Fragezeichen eine ganze Reihe gibt. Umso gespannter war ich Anfang Dezember darauf, was mich bei einem Krimihörspiel im Planetarium in Bochum erwarten würde. Weiterlesen

Alljährlicher Jahresrückblick

Wieder ist es so weit – wir sind in der Zeit der Jahresrückblicke angelangt.
Überall im Radio, in den Zeitungen und im Fernsehen werden die bedeutendsten, emotionalsten, dramatischsten oder amüsantesten Momente und Ereignisse des vergangenen Jahres betrachtet. Mehr oder weniger bekannte Menschen geben ihre Kommentare dazu ab, sagen, was sie besonders bewegt oder schockiert hat. Diese Rückschau lässt einen nachdenklich werden: Was ist in 2017 passiert? Wie werden die Menschen wohl in einhundert Jahren im Geschichtsunterricht darüber sprechen? Aber auch im Kleinen beginnt man darüber nachzusinnen, was für Geschehnisse und Schicksalswendungen das eigene Leben in diesem Jahr bestimmt haben. Sich für dieses Erinnern am Ende eines Jahres Zeit zu nehmen, wird von Jahr zu Jahr wichtiger.

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Weihnachten ohne Weihnachten?

Noch zwei Kerzen vom Adventskranz anzünden, 12 Türchen vom Kalender öffnen und nur noch 387 Mal „Last Christmas“ im Radio hören, dann ist es so weit: Weihnachten steht vor der Tür. Allerdings nicht für mich. Ich besitze dieses Jahr zwar einen Adventskalender und auch einen Christbaum, aber aus anderen Gründen wie wohl die meisten im Lande. Aber von vorne: Weiterlesen

Danke

Manchmal finde ich mich selber viel zu erwachsen, fast spießig. Ich koche vor, spare, wann immer es möglich ist, plane lieber, anstatt in den Tag hineinzuleben. Die Unbefangenheit und Gelassenheit der Kindheit – die sich viele andere meiner Generation bewahren konnten – ist bei mir mit der Zeit immer mehr abhanden gekommen. Umso wichtiger sind mir meine kleinen Traditionen, die ich seit den Kindertagen pflege. Eine und vielleicht die wichtigste, weil sie mit den schönsten Erinnerungen verbunden ist, ist das all-sonntägliche Die Sendung mit der Maus-Schauen. Weiterlesen

Weniger ist mehr

Wenn Minimalismus einen Leitspruch hätte, dann wäre es wohl dieser. Denn genau darum geht es bei dem minimalistischen Lebensstil, der besonders in den letzten Jahren geradezu hochgejubelt wurde. Der Reiz, den ein minimalistisches Leben ausübt, hat auch mich schon immer ein wenig gelockt. Nachdem ich mir vor kurzem den Film „Into the Wild“ angesehen hatte, wurde mein Interesse noch größer. Weiterlesen

Betrachtung

Betrachtung zu Edward Hoppers bekanntem Gemälde „Nighthawks“ (1942)

Sie öffnete die Augen. Plötzlich geschockt ob der Helligkeit der Lampen und peinlich berührt, fremdbeschämt durch diese Frau, die dort saß und aussah als schliefe sie.
Die knochigen Finger dieser Fremden krampften um ein Glas Scotch. So unnatürlich saß sie da. Im Abendkleid. In einer fast leeren Bar. Herausgebrochen aus der Kälte der Nacht, eingebrochen in die Stille der geteilten Einsamkeit, umkrampfend das Glas, das hinabzugleiten schien.

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Warum sagt man eigentlich …

„Alles in Butter!“, wenn man ausdrücken möchte, dass etwas gut läuft? Und Warum fühlt man sich bei starker Erschöpfung „gerädert“? Was hat der Bauer mit dem Aufstoßen, also mit dem „Bäuerchen“ zu tun? Weshalb uns mal etwas „durch die Lappen“ geht und wir manchmal „kein Blatt vor den Mund nehmen“, wird nachfolgend erklärt: Weiterlesen