Lesen lernen

In unseren Beiträgen hier auf kultürlich.de schreiben wir immer wieder gerne über Bücher. Wir stellen sie vor, weil sie uns gut gefallen, weil sie interessante Fragen aufwerfen oder weil wir der Meinung sind, dass sie gelesen werden sollten.

Für mich sind die Buchstaben der Bücher, die Welten eröffnen können, ein Schatz und wenn ich hier darüber schreibe, setze ich voraus, dass meine Gedanken durch die Schrift anderen Menschen vermittelbar sind. Weiterlesen

Momo – Nur ein Kinderbuch?

Als ich neulich im Bücherregal meines Freundes stöberte, stieß ich auf einen Schatz meiner Kindheit: „Momo“ von Michael Ende. Mein Freund hat es in der Schule gelesen (das lässt zumindest das kritzelige „Klasse 5a“ auf der Unterseite des Buches vermuten). Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, in der Orientierungsstufe habe ich es jedoch in einer Buchvorstellung als mein Lieblingsbuch präsentiert.

Als ich also dieses Buch in der Hand hielt, kam ich nicht herum, es noch einmal zu lesen. Tatsächlich hatte ich einiges vergessen, weshalb es mir generell große Freude macht, Bücher nach Jahren noch einmal zu lesen. Weiterlesen

Wer war eigentlich …

Sokrates?

Es geht weiter in meiner kleinen philosophischen Reihe. Diesmal stelle ich, kurz und knapp, den berühmten griechischen Denker Sokrates vor. Sokrates, der als Begründer der abendländischen Philosophie gilt, hat weder eigene Theorien entwickelt noch eigene Schriften hinterlassen. Im Gegensatz zu anderen einflussreichen Philosophen, wie z. B. Platon, Aristoteles oder Epikur, hat Sokrates auch keine eigene Philosophenschule gegründet. Er hat aber eine neue Form des Denkens entwickelt: Die sokratische/dialektische Methode. Typisch für die dialektische Methode ist es, seine Gedanken erst während eines Gesprächs zu entwickeln, ohne dabei systematisch vorzugehen. Die Methode entwickelt sich im Dialog, durch Spruch und Widerspruch. Argumente werden stets überprüft, die Diskussion rational, von einem Standpunkt der Unkenntnis aus geführt.

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„Total okay und genau – Glossen zu Dingen und Sachen“

Buchtipp

Sprache dient der Kommunikation und die Nutzung von Wörtern ist nur uns Menschen gegeben. Doch was passiert mit diesen Wörtern, wenn wir sie verändern, neu kreieren, anpassen oder gar verunstalten? Verändert diese Art der Sprachnutzung nur die Sprache oder auch uns Menschen? Was machen Worte mit uns? Anhand seiner humorvollen und nachdenklich stimmenden Glossen geht Schriftsteller Christoph Kuhn dieser Frage auf den Grund. Weiterlesen

Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist, nach der Frankfurter, die zweitgrößte Messe für Bücher und Verlage in Deutschland. Damit bietet sie eine gute Gelegenheit, Buchneuerscheinungen zu präsentieren oder auch die Arbeit von Branchen rund um die gedruckte oder digitale Schrift vorzustellen. Auch die Bereiche, die sich mit dem Füllstoff der Bücher, der Sprache, befassen, sollten auf so einem Großereignis vertreten sein. Daher wurde dieses Jahr ein Gemeinschaftsstand vom IFB-Verlag und dem Verein Deutsche Sprache, kurz VDS, organisiert. Denn schließlich gibt es keine bessere Möglichkeit, um Interessierte auf den VDS aufmerksam zu machen, als der persönliche Kontakt. Weiterlesen

Blutrosen

Ich lese zu wenige Bücher. Dies wird mir immer wieder bewusst, wenn ich mal die Zeit finde, durch einen Bücherladen schlendere und mir all die neuen Werke anschaue, dessen Geschichten mein Interesse wecken. Wenn ich ein Buch anfange, verschlinge ich es in kürzester Zeit. Unterbrechungen sind da nicht willkommen. Daher konnte ich es kaum erwarten den Winterurlaub ganz dem neuen Buch von Monika Feth zu widmen. Weiterlesen

Wer war eigentlich …

Laotse?

Welchen Einfluss hatte Laotse (604-530 v. Chr.) und was sind die Kerngedanken seiner Philosophie? Wodurch unterscheidet sich seine Lehre zu der des Konfuzianismus? Ich werde eine kleine Reihe starten, in der ich von Zeit zu Zeit einige Philosophen samt ihrer Ideen kurz vorstellen werde. Beginnen möchte ich hierbei mit Laotse, um den sich Zeit seines Wirkens viele Legenden ranken. Der Name Laotse (auch Lao Tse, Lao Zi) ist ein Ehrenname und bedeutet „alter Meister“. Laotse gilt als Gründer des Daoismus, einer Lehre, die alternativ zur Religion gelten und eine Theorie der gerechten Herrschaft darstellen sollte. Weiterlesen

„Ein ganzes halbes Jahr“ – Besser als gedacht!

Buchtipp
Zugegeben: Das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“ von der britischen Schriftstellerin Jojo Moyes, welches bereits 2012 erschienen ist, war mir schon länger bekannt. Der weltweite Erfolg des Romans, der in 32 Sprachen übersetzt wurde, sowie die gleichnamige Verfilmung im Jahre 2016 hatten mich bislang nicht davon überzeugt, das Buch zu lesen. Denn ich war mir sicher, dass diese Geschichte nur so vor Kitsch und Romantik triefen würde. Doch schließlich ließ ich mich dazu hinreißen, die Geschichte um Louisa Clark und Will Traynor zu lesen. Mein Fazit: Mache dir immer ein eigenes Bild von einem Buch! (Alle interessierten Leser und Leserinnen seien an dieser Stelle gewarnt: Im Folgenden werden der Inhalt und das Ende des Buches vorweggenommen.) Weiterlesen