Das Versprechen – Friedrich Dürrenmatt

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Einen Text, der einen wirklich fesselt, aufwühlt und überrascht, liest man nicht häufig. Das Versprechen (1958) von Friedrich Dürrenmatt aber ist ein solches Werk! Als „Requiem auf den Kriminalroman“ betitelt ist es gleichzeitig Kriminalerzählung und gattungskritische Analyse. In Zeiten, in denen das Genre der Krimis boomt, in denen scheinbar jede Großstadt ihre eigene Tatortreihe braucht, darf Dürrenmatts Versprechen nicht in Vergessenheit geraten!

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Der Nanny – von und mit Matthias Schweighöfer

Filmkritik

Clemens (Matthias Schweighöfer) ist alleinerziehender Vater von zwei Kindern, residiert in einem Schloss und ist ein aufstrebender Geschäftsmann. Rolf (Milan Peschel) hat sich an einen Kühlschrank gekettet in der Hoffnung, sein Wohnhaus vor der Abrissbirne zu retten  – vergeblich. Viel größer als ein angeketteter Anwohner ist für Clemens jedoch das Problem, dass seine Tochter Winnie am liebsten Adams Family spielt und eine Nanny nach der anderen aus dem Haus gruselt. Als Rolf dann voller Tatendrang in das Schloss stürmt, fest entschlossen, Clemens mit seinen Fäusten zu zeigen, was er von seinen Bauplänen hält, geht Clemens davon aus, dass er sich als Nanny bewerben will und stellt ihn kurzerhand ein. Der Kampf um sein Zuhause ist für Rolf allerdings noch längst nicht vorbei, denn auch die Kneipe ums Eck, das zweite Wohnzimmer von ihm und seinen Kumpels ist gefährdet durch die geplanten Baumaßnahmen von Clemens und seinem schmierigen Geschäftspartner August. Weiterlesen

Kennt Ihr sie noch, die Stadtbücherei?

Zwei bis drei Mal im Monat mache ich einen Abstecher in die Stadtbücherei meines Wohnortes. Ich liebe diese Atmosphäre, die ich irgendwo zwischen andächtiger Stille und aufgewecktem Stöbern verorten würde. Die Vertreter der ersten Gruppe sind meist Senioren, die der zweiten sind Kindern. Eine Altersgruppe, die dazwischen liegt, sucht man oft vergeblich. Entweder hat meine Generation den Anspruch entwickelt, die heimischen Bücherregale mit selbst erstandenen Werken zu füllen, oder – und das ist leider  librarywahrscheinlicher – sie hat das Interesse am Lesen verloren. Weiterlesen

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Kein Alkohol ist auch keine Lösung?

Für viele Menschen in meinem Alter grenzt es schier an Unmöglichkeit am Wochenende ohne den ein oder anderen Schnaps auf die Piste zu gehen. Der Alkohol fließt und fließt und fließt. Man tanzt die ganze Nacht durch, lernt neue Leute kennen und torkelt dann im Sonnenaufgang nach Hause. Klingtglasses-919071_960_720 erstmal nach einer gelungenen Nacht… bis man mit dem Kater seines Lebens erwacht, der einem mit zunehmenden Alter auch schnell mal ein ganzes Wochenende kosten kann. Ganz abgesehen von den peinlichen Fotos, die nach und nach an die Öffentlichkeit gelangen: Oben ohne auf der Tanzfläche, kotzend auf der Damentoilette oder in flagranti vor dem Club. Dinge, die sich jeder von uns auch gut hätte sparen können. Und warum braucht es eigentlich Alkohol, um einen ereignisreichen, lustigen und ausgelassenen Abend mit Freunden zu haben? Schafft es unsere Generation nicht, auch mit 0,0 Promille Spaß zu haben? Und gehören die Nicht-Trinker zur traurigen Minderheit, die keine ausgelassene Partynacht miterleben wird? Weiterlesen

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Gaunerzinken – Die Geheimsprache der Einbrecher und Bettler

CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=342661

CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=342661

Durch Zeichen und Symbole kann man mühelos kommunizieren, wenn es denn mal keiner Lautsprache bedarf. Nicht nur die sogenannten Emojis, die nahezu allen digitalen Nachrichten beigefügt werden, bezeichnen anhand einfacher Symbole bestimmte Gefühlszustände und Ausdrücke – manchmal ersetzen sie sogar ganze Sätze. Diese kurze und knappe Form nicht-lautsprachiger Verständigungssysteme haben eine lange Tradition.

Gaunerzinken sind Symbole, die unter Bettlern, Einbrechern und auch Sektenwerbern als Verständigungsmittel und Hinweis auf die Art des Empfanges in den betreffenden Wohnungen und Häusern verwendet werden. Auch hier bezeichnen einfache Symbole ganze Sätze. Auf diese Weise markieren die Diebesbanden lohnende Tatorte und teilen dem Nachfolgenden mit, was und wer einen hinter den Türen erwartet und wie am besten vorgegangen werden soll Weiterlesen

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Deutsches Fußballmuseum in Dortmund

Bild Fußballmuseum

Quelle: privat


Denkt man an Museen, fallen einem sicherlich zunächst oft solche Orte ein, an denen man Kunstwerke von Picasso oder Zeugnisse der Evolution des Menschen beobachten kann. Doch mittlerweile ist die Auswahl an Museen so facettenreich wie unsere Menschheit selbst. Erfreulicherweise, wie man sagen muss. Denn seit knapp einem halben Jahr hat in Dortmund das Deutsche Fußballmuseum geöffnet und begrüßt Tag für Tag seine vielen fußballinteressierten Besucher. Weiterlesen

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Willkommen bei kultürlich

Hervorgehoben

Wir begrüßen herzlich eine neue Autorin in unseren Reihen: Ann-Sophie wird uns in Zukunft mit spannenden Artikeln unterstützen. Herzlich Willkommen!

Unser aktuelles Gedicht: an meinen Vater von Arne Rautenberg.

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