Downton Abbey – Leben zwischen Verstand und Gefühl, Krieg und Frieden

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Highclere Castle – Drehort von Downton Abbey

Downton Abbey – ein ehrwürdiges Anwesen in der Idylle der englischen Landschaft. Seine Bewohner – mehr oder weniger ehrwürdige Menschen – getrennt in zwei Teile: oben und unten, Herrschaft und Dienerschaft. In diese längst vergessene Welt von strenger Etikette und festgefahrener Tradition nimmt uns die preisgekrönte Serie Downton Abbey mit und gewährt uns Eintritt in die langsam aber sicher bröckelnde Gesellschaft des Empires im frühen 20. Jahrhundert.

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Hier wird gejodelt

„Hab die neue WG von meinem Freund gefragt, ob dort jemand jodelt. Antwort: ‚Eher nicht, aber gesungen wird hier häufiger.’“mobile-698624_1280

Ein Laie wird dieses Zitat für eine seltsame Frage und eine logische Antwort halten. Der Profi weiß: Hier ist nicht die Rede vom alpinen Kulturgesang, sondern von einer App mit absolutem Suchtpotential. Weiterlesen

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Wie man die Kids der 90er nach draußen bekommt

Die Spielzeugindustrie und Eltern aller Nationen wollen es seit Jahren schaffen, dass ihre Kinder sich von den Fernsehgeräten los reißen, die Spielekonsolen mal aus den Augen lassen und sich mehr in der realen Welt bewegen. Im Idealfall draußen mit Freunden. Doch vielen Kindern scheint genau dpokemon-1513925_960_720as schwer zu fallen. Sich in der freien Natur zu beschäftigen, Baumhäuser zu bauen und mit dem Fahrrad durchs Dorf zu fahren. Ich als Dorfkind kann da nur traurig den Kopf schütteln. Als Kind der 90er gab es für mich auch andere Beschäftigungen als Fernsehen oder Computer. Und ein Hype ging auch an mir nicht spurlos vorbei: Pokémon. Wie verrückt haben meine Freunde und ich die Karten gesammelt und getauscht. Das ging natürlich auch draußen. Später ging der Hype zunehmend in die virtuelle Welt über: Gameboyspiele, Fernsehserien, Computerspiele… Die Kinder verzogen sich wieder nach drinnen vor die Konsolen. Weiterlesen

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Slowenien ist nicht die Slowakei, auch nicht Slawonien. Und Jugoslawien – das war einmal.

Quelle: wikimedia

Quelle: wikimedia

Dieses Sprichwort beherrschen viele Slowenen mittlerweile in mehreren Sprachen. Vielen ist Slowenien häufig nur als Transitland auf dem Weg nach Kroatien oder an die Adria bekannt. Zugegebenermaßen hatte ich mich im Vorfeld relativ wenig mit meinem diesjährigen Reiseziel für den Sommer beschäftigt; somit war mein Wissen über Slowenien sehr begrenzt und es war eher Zufall, dass ich dieses Jahr dorthin reiste: Als ehrenamtlicher Gruppenleiter bin ich schon länger in Sommerfreizeiten aktiv und konnte bereits aufregende Ziele wie Schottland, Katalonien oder Südtirol erkunden. Dieses Jahr also Slowenien. Vor allem die Ausstattung des Selbstversorgerhauses lockte uns in das vielen noch unbekannte Land. Nach knapp 1100 km Anreise mit dem PKW waren wir am Ziel. Die Landschaft rund um die Region Ljutomer in der Untersteiermark Ostsloweniens erinnerte mich direkt an meine Heimat, das Münsterland, mit vielen weiten Feldern und weichen Hügeln. Was haben dieses Land und diese Region nun also zu bieten? Weiterlesen

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„Werther, der Werwolf“ – von den Leiden eines Gestaltwandlers

werther-werwolfLeseempfehlung

Der junge Werther musste schon unter Goethes Feder eine ganze Menge leiden. Susanne Picard zwang ihn 2011 mit Die Leichen des jungen Werther in eine Zombie-Romanze und in Wolf G. Heimraths Roman Werther, der Werwolf (2011) muss er sich nun auch noch als Gestaltwandler mit wilden Vollmondnächten und Wolfsgeheul rumschlagen. Wie in der Vorlage liest der Leser auch in dieser Adaption in Briefen davon, wie Werther sein Herz an die holde Lotte verliert. Die altbekannten Figuren, Werthers Freund Wilhelm und sein Rivale Albert, sind natürlich auch dabei. Außerdem gibt es noch den verstorbenen Grafen von W.

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Reisebericht: Istanbul

Teil II

Gülhane

Gülhane-Park

„Wenn die Welt nur aus einem Land bestünde, wäre Istanbul die Hauptstadt!“, stellte einst Napoleon fest. Nicht nur geographisch sondern auch geschichtlich sticht Istanbul heraus – und Geschichte, bekommt man nahezu an jeder Ecke geboten. Nachdem der erste Teil des Reiseberichts den vorerst letzten Halt in der Istanbuler Altstadt verzeichnete, gelangt man von dort aus auch am einfachsten zu dem historischen Topkapi-Palast, der viele Jahrhunderte lang als Wohn- und Amtssitz der osmanischen Herrscher diente (1465-1856)

 

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