Wenn Jugendliche ein Zeichen setzen …

Wenn ich Nachrichten schaue oder höre, bin ich manchmal schockiert, oft traurig und nicht selten frustriert. Der ständige Strom an negativen Nachrichten stimmt mich meist nachdenklich und vermittelt mir ein Gefühl von Machtlosigkeit. Natürlich gibt es auch Positives zu berichten, doch wohin man auch schaut, es gibt zu viele Konflikte auf unserem Fleckchen Erde. Frustration folgt oft, wenn ich ein Problem erkenne, dessen Lösung meines Erachtens eigentlich auf der Hand liegt und ich dann doch merke, dass nichts getan wird. Dieses Gefühl überkam mich auch nach der Schießerei an einer amerikanischen Schule in Florida Anfang des Monats. Die Tragödie an der Highschool wird wahrscheinlich nicht viel an der freien Verfügbarkeit von Waffen in Amerika ändern. Erst wird eine Debatte über strengere Waffengesetze ausgelöst, geändert wird dann aber doch nichts… Doch dieses Mal ist etwas anders, dieses Mal erheben Schüler ihre Stimmen und machen deutlich, dass sie ein „Nein“ zu einem schärferen Waffenrecht nicht akzeptieren. Mit Erfolg… Weiterlesen

Kimspiriert

Oktober 2017

Kim ist 29, sportlich, lebensfroh. Im Januar 2017 macht sie mit ihrem Freund Chris eine Reise nach New York, von der sie schon lange geschwärmt haben. Doch die Reise endet nicht wie geplant. Wegen starker Schmerzen in der Brust, Atem- und Herzbeschwerden kommt Kim in ein New Yorker Krankenhaus. Was die Ärzte dort vermuten, wird ihr nach weiteren Untersuchungen in Deutschland bestätigt: Diagnose Brustkrebs. Weiterlesen

Pastewka

Serientipp

Er ist wieder da, möchte man lautstark rufen: Pastewka! Die neue Staffel der Comedyserie ist seit Kurzem bei Amazon Prime zu sehen. Wie eh und je begleiten wir Bastian Pastewka als Bastian Pastewka durch die Hochs und Tiefs (zugegebenermaßen häufen sich die Tiefs bei ihm) des Show- und Familienbusiness. Die achte Staffel setzt vier Jahre nach der letzten Staffel ein und sorgt mit der bewährten und einzig wahren Besetzung für gute Laune.

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Menschseinlassen

Vor einigen Wochen besuchte ich innerhalb kurzer Zeit zwei recht unterschiedliche Veranstaltungen. Die eine ein Vortrag an meiner Universität, zu dem der relativ kleine Fachbereich Wissenschaftsjournalismus eingeladen und die Veranstaltung dann netterweise für die breite interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht hatte: Eckart von Hirschhausen sollte zum Thema Wissenschaft in den Medien sprechen. Die andere war abseits der Uni – Ort meiner Arbeit, meiner Erfolge und Misserfolge – angesiedelt, in der Stadt, in der Freizeit. Eine Kulturveranstaltung durch und durch, ein Poetry-Slam und noch dazu mit jazziger Musik. Mehrere unterschiedliche Redner, kein belehrender Charakter, sondern nur Ausdrücke der eigenen Meinung, Aufforderungen zur Auseinandersetzung gepaart mit emotionaler musikalischer Ansprache. Weiterlesen