Über das Sehen hinaus

Bildschirmfoto 2015-10-11 um 15.17.34Im Dortmunder U, dem Zentrum für Kunst und Kreativität, kann noch bis zum
01. November die Ausstellung „Über Sinne – Eine Ausstellung über das Sehen hinaus“ besucht werden. Die Ausstellung will den Besucher für die Wahrnehmung von Raum und Kunst sensibilisieren, die über das Sehen hinausgeht. Dabei lässt die Ausstellung den Betrachter verschiedene Perspektiven einnehmen. Man kann zum Beispiel einige Ausstellungsstücke sehen und sie anschließend mit verbundenen Augen ertasten, was zu der Frage führt: Wie kann Kunst auf uns wirken, wenn wir sie nicht sehen können? Weiterlesen

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Skulpturale Poesie – Kunstwerkstatt Stella Hamberg

Hamberg„Wie aus einem Mythos gefallen, den keiner kennt“, so leitet Klaus Heinrich Kohrs das Buch Kunstwerkstatt Stella Hamberg ein, und ja, der mehrköpfige groteske Hund, der „Gefährte“, dessen kräftiger Körper hinter seiner verreckenden Kleidung verborgen ist und der wartend in einer wohl düsteren, unsichtbaren, geheimnisvollen Welt hockt und die „Beserker“, die geradezu durch den Raum schlürfen mit ihren klobigen Extremitäten – sie könnten tatsächlich aus einem Mythos stammen. Weiterlesen

Pädagogik im Theater

IMG_2025Die Möglichkeiten, Kunst als pädagogisches Medium zu nutzen, sind längst entdeckt worden. Viele Museen und Theater vermitteln mittlerweile Lehre und Erziehung durch die Verbindung von Kunst und Pädagogik. Eines der Leitmotive der Theaterpädagogik ist die Ausbildung ästhetischer Kompetenzen – kurz gesagt, die Spielräume der Wahrnehmung und Gestaltung zu beleben, Möglichkeiten und Perspektiven aufzuzeigen. Der Dichter und Dramatiker Friedrich Schiller, der mit seinen Briefen „über die ästhetische Erziehung des Menschen“ schon das Bestreben zeigte, den Menschen durch „das Schöne und die Kunst“ in die Freiheit zu führen, wäre sicherlich auch heute ein Verfechter des pädagogischen Theaters. Weiterlesen

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Einmal Asien und zurück

IMG_2109Noch bis zum 15. August stellt das NRW-Forum Düsseldorf im Rahmen des Ausstellungsprojekts CHINA 8 zeitgenössische Kunst aus China aus. Malereien, Fotografien, Kalligrafien, Skulpturen und Installationen von insgesamt dreißig Künstlern bringen den Besuchern die chinesische Kunstszene näher. Weiterlesen

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Wie ein Ende der Welt

SteineSkagenEndlich Urlaub! Eine Woche lang bereise ich keine sonderlich bedeutsamen, dafür aber wunderschöne, magische und auch aufregende Orte im Norden unseres Landes. Darüber hinaus geht es an die nördlichste Spitze des Nachbarlandes Dänemark. Es soll eine Woche ohne Großstadtlärm werden, dafür aber mit ruhigen Ausblicken in unendliche Weiten und sanften Wellen, die an weiße Strände wogen. Weiterlesen

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„Ich muss fort – es ist Walpurgisnacht!“

Bildschirmfoto 2015-04-30 um 18.07.29… heißt es in dem Lied Walpurgisnacht von der Gruppe „Schandmaul“.
Und heute Nacht ist es wieder soweit, denn allerlei Hexen treffen sich vielerorts, um den Winter feiernd wegzufegen. Auf dem Harzer Brocken spielt die Rockoper Faust I und im schönen Dortmund geht man dieser Tage zum „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ (30. April bis 04. Mai), wo man sich mit Gauklern, Rittern und Hexen für ein paar Stunden an einer phantastischen Atmosphäre erfreuen kann.
Ihren Namen erhielt die Walpurgisnacht von der englischen Äbtissin Walburga, ihr zum Gedenken soll in dieser Nacht das Hexenwerk abgewehrt werden. Denn die heidnischen Feiern zum Jahreszeitenwechsel sind im Zuge der mittelalterlichen Inquisition verteufelt worden. Goethes Faust I popularisierte die Walpurgisnacht schließlich bis in unsere Zeit hinein.
Wer mit den Hexen nicht tanzen mag, der kann die warme Jahreszeit mit einem Maifeuer oder einem Tanz um den Maibaum begrüßen. Außerdem ist der 1. Mai auch auf politischer Ebene der bedeutsame „Tag der Arbeit“.

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Das Feengrottengeheimnis – Ein Thüringen Krimi

IMG_2024Romanempfehlung – Klappentext
Nur noch diesen einen Abend, dann kann Jonas seine Fenja wieder mit nach Hause nehmen. Den ganzen Sommer hat sie als Fee verkleidet Besuchergruppen durch die Saalfelder Feengrotten geführt und abends für ihr Geologiestudium die Höhle untersucht. Doch am Morgen ist Fenja spurlos verschwunden, der Schlüssel zur Grotte liegt im Briefkasten und niemand glaubt Jonas, dass seiner Freundin in dem dunklen Stollensystem etwas passiert sein muss, nicht einmal, als Fenjas blutverschmiertes Handy auftaucht.
Doch dann geschehen im Umfeld der Feengrotten plötzlich mysteriöse Morde. Jonas, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht, gerät selbst unter Verdacht – und ins Fadenkreuz eines kaltblütigen Mörders. Denn der Geschichtsstudent rüttelt an einem dunklen Geheimnis, das weit in die Vergangenheit des alten Bergwerks zurückführt.  Weiterlesen

Mit Arne Rautenberg im Gespräch

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Foto: Birgit Rautenberg


Es war einer der Tage, wie der Lyriker, Schriftsteller und Künstler Arne Rautenberg sie in „Hokusais Sonntagnachmittagspaziergang“ beschreibt:
„Es war einer der Tage, an denen das Wesentliche kaum auffällt. Ja, es ist kalt. Ja, der Himmel ist bedeckt. Und ja, das dumpfe Grau, das sich um den Tag rankt, es raubt einem alle Lust. Doch das ist nichts Besonderes. Derlei Wintertage sind hier im Norden eher die Regel als die Ausnahme. Allerdings kann es passieren, dass man am Ende eines solchen Winters mit einem Mal innehält und sich an nichts anderes erinnert als an ein Gefühl des Bedrängtwerdens. An ein Gefühl, das auf eine unerklärliche Art von oben in einen dringt. Als hätte man seinen Kopf geöffnet und bekäme tröpfchenweise ein böses Valium in die Wachphasen getrichtert, gerade so, dass alles eben keinen Sinn macht. Dass einem schon beim ersten Schritt aus der Haustür ein scharfer, pfeifender Wind in den Hals schneidet. Und die Dunkelheit trumpft jeden Tag aufs Neue auf wie ein frecher Streber, der einem die Zeit und die Schau stiehlt. Nein, es war einer der Tage, die man am besten abhakte. Doch ich konnte diesen Tag nicht abhaken, denn ich hatte noch einen Termin.“ Auch ich hatte an einem dieser Tage noch einen Termin – und zwar mit Arne Rautenberg selbst.

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ERWISCHT!

IMG_2013Spielempfehlung

Es gibt ja Feste und Veranstaltungen, die einfach Spaß machen: wenn die Stimmung locker ist und die Gespräche wie von selbst ihren Lauf nehmen. Für all die langweiligen Feiern gibt es „ERWISCHT!“ Ein Spiel, bei dem man sich hin und wieder blamieren muss – das kostet zwar Überwindung, stärkt aber auch das Selbstbewusstsein. Weiterlesen

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